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Hengsteysee

Mitte Februar – ein freier Freitag, allerschönstes „fast-schon-Frühlingswetter“ und mein Bewegungsdrang wollte gestillt werden.

Meine Wahl fiel auf den Wandermulti „Ruhrsteig Hengsteysee Runde“ vom Owner ohrenbaer. Er führt einmal rund um den Hengsteysee zwischen Herdecke und Hohensyburg, wobei an 12 Stationen jeweils ein Foto zugeordnet werden muss, um draus die Finalkoordinaten zu berechnen. Ich liebe diese Bildersuchmultis!

Die Streckeninformation im Listing ließ wissen, dass mich eine Streckenlänge von ca. 12 km erwartete, auf der es einen Gesamtanstieg von 210 Höhenmetern zu bewältigen galt. Nach den, doch eher etwas faulen, Wintermonaten ein guter Start für größere Touren.

Gegen 12 Uhr startete  ich an den angegebenen Parkkoordinaten zuerst mit einem kleinen Multi, der ebenfalls hier startete. Dann ging es ein paar ebene Kilometer am Seeufer entlang. Bei strahlend blauem Himmel, angenehmen Temperaturen um die 9-10 Grad, Vogelgezwitscher und Sonnenschein kam fast sowas wie Urlaubsstimmung auf.

Hengsteysee

Urlaubsstimmung am Hengsteysee – mitten im Februar!

Die ersten Stationen konnte ich ohne Probleme den entsprechenden Bildern zuordnen und nebenbei das Final des ersten Multis und 2 Tradis loggen. So macht das Spaß!

Bei der Stauanlage Hengstey überquerte ich die Fußgängerbrücke und danach ging es dann erstmal kräftig bergauf.

Oh mann…. was so ein paar Wochen Faulheit ausmachen…

Meine Kondition hatte auf jeden Fall schon mal wesentlich bessere Tage gesehen und so war ich nach dem (mir endlos lange und steil vorkommenden) Anstieg ziemlich geschafft! Zum Glück wartete oben im Wald eine Bank zum Ausruhen und Puls beruhigen.

Teufelskanzel

Teufelskanzel

Als ich dann irgendwann nicht mehr „schnappatmete“ ging es weiter, eine herrliche, etwa 7 km lange, Waldstrecke auf dem Ruhrhöhenweg lag vor mir. Unterwegs kam ich unter anderem an der beeindruckenden „Teufelskanzel“ – einem Herdecker Naturdenkmal –  vorbei und konnte immer wieder tolle Aussichten genießen.

Auch auf diesem Abschnitt waren alle Fotos gut zuordenbar und so konnte ich am Ende problemlos die Finalkoordinaten berechnen und somit den Rückweg zum Auto antreten.

Nachdem es ein kleines Stück an der Hohensyburgstraße entlang ging, begann dann hinter dem Lokal „Road Stop“ (schade dass ich unterwegs schon was gegessen hatte) der Abstieg, der sich, parallel zur Straße, idyllisch durch den Wald schlängelt und abschließend in Serpentinen hinunter zur Brücke, die zurück zum Ausgangspunkt führt.

Angenehm erschöpft und mit ziemlich schweren und müden Beinen, aber rundum glücklich und zufrieden, trat ich die Heimfahrt an. Die Tour steckte mir noch ganze zwei Tage lang in den Knochen. Ein mehr als deutliches Zeichen, dass es allerhöchste Zeit wird, wieder etwas mehr Kondition aufzubauen!

Mein persönliches Fazit:

Ein rundum empfehlenswerter Wandermulti mit perfekt ausgearbeiteter Streckenführung, eindeutig zuzuordnenden Fotos und einem fair versteckten Final. Die abwechslungsreiche Strecke ist ein gelungener Mix aus Asphalt und Waldwegen. Besonders auf dem letzten Drittel der Strecke ist verstärkt mit Mountain-Bikern zu rechnen, die oft mit unglaublicher Geschwindigkeit angeschossen kommen. Ganz schön mutig diese Kerle!

 


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