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Geocaching GPS-Gerät


Seit 2011 ist Geocachen nicht nur mein Hobby sondern auch eine große Leidenschaftvon mir.
Manche gehen sogar so weit zu sagen, es sei eine Sucht. Nun ja, abstreiten kann und will ich das gar nicht.

 

Warum erst seit 2011?

Schon einige Jahre zuvor hatte ich mal irgendwo in den Weiten des Internets einen Bericht über dieses, damals noch relativ neue, Hobby gelesen und war sofort total fasziniert von der Idee. Zu dieser Zeit gab es aber in Deutschland leider erst sehr wenige Caches und ich hätte große Strecken zurücklegen müssen. Das ließ mein Alltag zu dieser Zeit leider nicht zu: Beruflich selbstständig und meine Tochter noch relativ klein – das hätte nie und nimmer geklappt. Ich war ja schon froh, all meine Aufgaben irgendwie bewältigen zu können.

Also wanderte der Gedanke ans Geocachen ganz schnell wieder aus meinem Kopf. Vorerst…..

Jahre später:

Inzwischen war ich nicht mehr selbstständig sondern angestellt, das Kind in der Ausbildung und der sehr bewegungsfreudige Familienhund musste regelmäßig bewegt werden. Immer nur die selben Runden mit ihm abzulatschen fand ich irgendwann langweilig und doof. Also fing ich an zu wandern. Es gibt ja eine ganze Menge schöner Rundwanderwege – sogar hier im Ruhrgebiet. Mit der Zeit kannte ich sie wohl alle…

Und dann, mal wieder auf der Suche nach neuem Gassi-Wander-Terrain, kam der Geistesblitz: Da war doch mal was… Wie hieß diese GPS-Schnitzeljagd nochmal? Ach ja – Geocaching! Na dann mal schauen ob sich in all den Jahren, die inzwischen vergangen waren etwas getan hat. Vielleicht liegen ja inzwischen etwas mehr Caches in Deutschland???


Voller Spannung wurde die Suchmaschine angeworfen und schnell landete ich auf geocaching.com. Die Anmeldung ist kostenlos? Ja suuuuper! Nach der Registrierung warf ich natürlich zuallererst einen Blick auf die Karte und……

….fiel fast vom Stuhl!

Alleine im Umkreis von 10 km gab es über 1.500 Caches! Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Hätte ich DAS nur mal eher gewusst!

Aber DANN gings los!

Nun gab es kein Halten mehr, es musste gaaanz schnell ein GPS-Empfänger her (ein Smartphone hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht).
Wie gut, dass man alles im Internet bestellen kann. Nachdem ich mich schlau gemacht hatte, welches denn ein passendes und erschwingliches Anfängergerät ist, wurde noch am selben Tag ein Garmin Etrex H bestellt (ja genau – der quietschegelbe Uralt-Knochen), das mich übrigens, trotz der etwas umständlichen Handhabung, zu weit über 1.000 Caches geführt hat, bevor ich mir ein moderneres Gerät gegönnt habe.

Geocaching GPS-Gerät

So sah es aus – mein erstes GPS-Gerät!
Garmin Etrex H – auch „der gelbe Knochen“ genannt 😉

Wie ich mich erstmal ziemlich blöd angestellt habe

Ich war ungeduldig wie ein kleines Kind, die paar Tage Warten bis zur Lieferung erschienen mir wie eine Ewigkeit. Also habe ich mir in meiner Ungeduld einfach schonmal den nächstgelegenen Cache ausgesucht – etwa 300 m Luftlinie von zuhause entfernt – die Karte groß gezoomt und ausgedruckt, Hundi an die Leine genommen und bin ganz aufgeregt losgestiefelt. Am Zielort begann dann die große Suche nach…. ja, wonach eigentlich? Ich hatte keinen blassen Schimmer wonach ich suchen sollte. „Micro“ stand da… aha…….?

Da war aber weit und breit nix zu sehen. Irgendwann brach ich dann ganz frustriert die Suche ab. Das war wohl nix. Bin ich vielleicht zu blöd für dieses Hobby? Erste Zweifel kamen auf.

Die nächsten Tage verbrachte ich damit, mich in jeder freien Minute durch alle verfügbaren Informationen zum Thema Geocachen zu lesen. Als dann endlich das Garmin geliefert wurde war ich gut vorbereitet. Meine erste Cacherunde sollte in den Nachbarvorort gehen. 3 Caches hatte ich mir ausgesucht, ausgedruckt und die Koordinaten ins GPS eingegeben. Das Abenteuer Geocachen konnte beginnen!

Wie er weitergeht, lest ihr im Beitrag „Mein erster Fund


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